Nasenhelm II
Modell, das während der Reconquista vom 10. Jahrhundert verwendet wurde.
Rekonstruktion eines Spangenhelms mit Nasenschutz, verbreitet im 10. und 11. Jahrhundert.
Helme oder Nasalhelme aus genieteten Einzelteilen tauchten im gesamten westeuropäischen Raum gegen Ende des 6. Jahrhunderts auf und blieben bis Ende des 12. Jahrhunderts in Gebrauch, weshalb sie sich gut für historische Nachstellungen dieser Epoche eignen. Modelle wie dieses, bei dem die beiden Helmhälften in der Mitte verbunden sind, reproduzieren spätantike Helme.
Dieses Nasal-Modell folgt dem Muster der Spangenhelme der Spätantike. Beide Kuppelhälften sind miteinander verschweißt und vier Stahlbänder (Spangen) sind am Helm genieteten, um ihn zu verstärken. Diese Herstellungsweise bietet große Robustheit und Schutz. Der verwendete Stahl hat eine Stärke von ca. 2 mm. Das Nasal ist relativ lang, an der Kuppel angenietet und aus handgeschmiedetem Stahl von etwa 3 mm Stärke gefertigt, sodass es auch stärksten Schlägen standhält.
Der Helm verfügt über ein verstellbares Innenfutter, das am Helm angenietet ist. Außerdem ist ein Kinnriemen aus Leder mit Messingschnalle angebracht.
Sein Aussehen verleiht dem Helm eine sehr realistische Optik, die von historischen Nachstellern geschätzt wird.
Details:
Versandgewicht: 3,40 kg
Datenblatt
Modell, das während der Reconquista vom 10. Jahrhundert verwendet wurde.
Helmmodell mit Nasal und großen Nieten. Vom 6. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts.