Nasenhelm I
Modell, das während der Reconquista vom 8. bis 12. Jahrhundert verwendet wurde.
Helmmodell mit Nasal und großen Nieten. Vom 6. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts.
Helme oder Nasalhelme aus vernieteten Stahlteilen tauchten gegen Ende des 6. Jahrhunderts in ganz Westeuropa auf und blieben bis zum Ende des 12. Jahrhunderts und teils sogar während des gesamten 13. Jahrhunderts in Gebrauch. Sie eignen sich hervorragend für historische Reenactments dieses Zeitraums. Modelle wie dieses, bei dem zwei Hälften mittig zusammengenietet sind, ahmen spätrömische Helme nach.
Diese Replik stellt ein weit verbreitetes Modell dar, das sich aus dem Spangenhelm entwickelt hat. Sie besteht aus 1,6 mm starkem Stahl, was sie besonders widerstandsfähig macht. Die Form des Helms ist ebenfalls abgewandelt: Er ist niedriger und dadurch runder und weniger konisch. Auch die besonders großen Nieten tragen zur historischen Genauigkeit und zur erhöhten Widerstandsfähigkeit im Kampf bei – der Helm ist somit „battle-ready“.
Der Helm ist innen vollständig mit einem gepolsterten Baumwoll-Innenfutter ausgestattet. Die beiden Kinnriemen bestehen aus Rindsleder und sind mit Messingschnallen versehen (die Lederfarbe kann leicht variieren).
Die matte, unpolierte Stahloberfläche (dull polish) verleiht dem Helm ein realistisches Aussehen, das bei historischen Darstellern sehr geschätzt wird.
Details:
Abbildung: Bibelillumination aus der Maciejowski-Bibel, Morgan-Sammlung (um 1250)

Datenblatt
Modell, das während der Reconquista vom 8. bis 12. Jahrhundert verwendet wurde.
Modell, das während der Reconquista vom 10. Jahrhundert verwendet wurde.
Rekonstruktion eines Spangenhelms mit Nasenschutz, verbreitet im 10. und 11. Jahrhundert.