Auch als Gorjal oder Gorguera bezeichnet. Metallischer Nackenschutz aus dem Mittelalter.
Die Gola war im Mittelalter der Schutz für den Hals. Ursprünglich aus Kettenhemd gefertigt, entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zu immer ausgefeilteren Modellen. Sie stellt eine niedrigere Schutzstufe gegenüber dem Gorjal dar, der höher gebaut war und mehr Fläche schützte.
Im 16. und 17. Jahrhundert wurden alle metallischen Schutzteile zunehmend aufgegeben, parallel zur Weiterentwicklung der Schusswaffen. Die Gola blieb jedoch länger erhalten, insbesondere bei Offizieren, die in den Tercios stolz darauf waren, ihre Gola während des Dienstes nicht abzulegen.
Im Laufe der Jahrhunderte XVIII und XIX entwickelte sich die Gola zu einer kleinen Metallplatte, die mit einer Kette um den Hals getragen wurde. Dieses Symbol wurde bis ins 20. Jahrhundert verwendet, um Unteroffiziere oder Offiziere im Dienst zu kennzeichnen.
Diese Gola besteht aus einem Bruststück und einer kleineren Rückplatte und verfügt über Lederriemen mit genieteten Schnallen zur individuellen Anpassung. Sie ist aus 1 mm dickem Stahl gefertigt, mit Nieten versehen und ohne scharfe Kanten, wodurch sie auch für längere Rekonstruktionsveranstaltungen sehr sicher ist. Befestigungspunkte erlauben die Verbindung mit Schulterplatten.
Verfügbar in zwei Größen und zwei Ausführunge.
| Größe | Gewicht | Breite | Halsdurchmesser |
| S | ca. 450 g | ca. 30 cm | ca. 14 cm |
| M | ca. 650 g | ca. 34 cm | ca. 17 cm |
Datenblatt
Geschwärzter Halskragen mit Nackenschutz aus Stahl, 15. Jahrhundert.