Lunula lisa
Anhänger und weiblicher Schmuck in Form eines Halbmondes, sehr beliebt bei römischen Mädchen.
Hispano-muslimischer Anhänger in Form einer Mondsichel, 10. Jahrhundert.
Mondmotive wurden seit der Antike in der Schmuckherstellung verwendet und waren besonders im Römischen Reich weit verbreitet. Der Islam – trotz religiöser Verbote gegenüber Schmuck – bewahrte ebenfalls einen ausgeprägten Sinn für Raffinesse, insbesondere im Al-Ándalus. Obwohl archäologische Funde selten sind, zeugen die entdeckten Stücke vom Geschmack für weiblichen Schmuck.
Diese Nachbildung eines mondsichelförmigen Anhängers basiert auf einem Originalfund aus dem sogenannten Schatz von Charilla, entdeckt in der Provinz Jaén. Der Schatz besteht aus Anhängern, Ringen, Münzen, Diademen und anderen Stücken aus Gold, Silber, Glas und Edelsteinen. Heute wird er im Archäologischen Museum von Jaén ausgestellt. Durch die enthaltenen Münzen konnte das Ensemble auf ca. 960 datiert werden, gegen Ende der Regierungszeit von Abd ar-Rahman III. (Abderramán III). Siehe Bilder unten.
Unser Replikat ist aus Zamak gegossen (Altmessing-/Silberoptik), mit einem zentralen Quadrat in kräftigem Rot emailliert. Der Rand der Mondsichel zeigt das typische Flechtmuster des Originals, während die Innenfläche die Knöpfe und Reliefs wiedergibt. Die obere Öse erlaubt das Einfädeln jeder Art von Kette oder Band.
Maße:


Datenblatt
Anhänger und weiblicher Schmuck in Form eines Halbmondes, sehr beliebt bei römischen Mädchen.
Ohrringe im byzantinischen Stil aus Messing, Aventurin und Amethyst.
Wunderschöne römische Halskette, inspiriert von einem Original aus einer Privatsammlung.