Replik eines römischen Helms aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., gefunden im heutigen Liechtenstein.
Replik eines römischen Helms aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., gefunden in der heutigen Schaan, Liechtenstein. Die Coolus-Helme sind eine Weiterentwicklung des Montefortino und zeichnen sich durch einen etwas breiteren Nacken- und breitere Kinnriemen aus. Eine weitere markante Eigenschaft der Coolus-Helme ist die Verstärkung des vorderen Teils, die besseren Schutz bei Frontangriffen bietet – eine Modifikation, die in späteren gallischen und italischen Helmtypen beibehalten wurde.
Das Modell C ist sehr einfach und funktional. Der Helm hat eine stark abgeflachte Kuppel ohne oberen Gipfel. Der kleine Nackenriegel, kurz und horizontal, verleiht ihm das Aussehen der gallischen Helme, von denen die Römer dieses Modell kopierten. Die Kinnriemen sind jedoch typisch für dieses Modell, ziemlich breit mit den charakteristischen konischen Nieten. Dieser Coolus C-Helm ist vollständig aus Messing gefertigt und wird mit einem gepolsterten Außenhelm geliefert.
Einheitsgröße.
Merkmale:
In dem unteren Bild ist das Original des Coolus C-Helms zu sehen, das in Liechtenstein gefunden wurde:

Datenblatt
Helm der Coolus-Klasse Typ E, auch Walbrook genannt, nach dem englischen Ort, an dem er gefunden wurde.
Casco vom Typ Coolus G, auch Drusenheim/Hagenau genannt, nach dem Fundort in Deutschland.
Helm, klassifiziert als Coolus Typ D, auch Haltern genannt, nach dem deutschen Ort, an dem er gefunden wurde.
Nachbildung eines römischen Infanteriehelms des Typs Agen-Port. 1. Jahrhundert v. Chr. - 1. Jahrhundert n. Chr.