Montefortino-Helm I
Replica des Montefortino-Helms, der von Rom seit dem späten 4. Jahrhundert v. Chr. verwendet wurde.
Helm, klassifiziert als Coolus Typ D, auch Haltern genannt, nach dem deutschen Ort, an dem er gefunden wurde.
Die Familie der Coolus-Helme erstreckt sich vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. und koexistiert mit Typen wie dem Montefortino, mit dem er gewisse Ähnlichkeiten aufweist, sowie mit den kaiserlichen Modellen, die ihn allmählich ersetzen werden. Es handelt sich um einen recht einfachen Typ mit einer fast halbkugelförmigen Struktur – ein Schlüsselfeature, um den Erfolg dieses Helms zu verstehen.
Das Original dieses Coolus D, das in Haltern, Nordrhein-Westfalen, Deutschland gefunden wurde, wird von Archäologen auf ca. 60 n. Chr. datiert. Dieses wunderschöne Coolus-Modell besitzt, wie der Typ C, doppelt gezahnte Wangenklappen, jedoch mit einem charakteristischen oberen Horn, das zum Befestigen jeglicher Art von Helmzier dienen könnte. Ein wahres Schmuckstück unter den Coolus-Typen. Vergleicht man ihn zudem mit anderen Coolus-Modellen (wie dem Coolus C), wird die evolutionäre Entwicklung deutlich, die ihn den kaiserlichen Modellen immer ähnlicher macht.
Details:
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Datenblatt
Replica des Montefortino-Helms, der von Rom seit dem späten 4. Jahrhundert v. Chr. verwendet wurde.
Replik eines römischen Helms aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., gefunden im heutigen Liechtenstein.
Helm der Coolus-Klasse Typ E, auch Walbrook genannt, nach dem englischen Ort, an dem er gefunden wurde.
Casco vom Typ Coolus G, auch Drusenheim/Hagenau genannt, nach dem Fundort in Deutschland.