Helm von Typ Intercisa
Replik eines römischen Legionshelms der Spätantike, basierend auf einem Fundstück aus Ungarn.
Spangenhelm mit Baldenheim-Verschluss und Kettengeflecht-Helmhaube, 4.–5. Jh. n. Chr.
Schöne Replik eines Spangenhelms mit orientalischem Einfluss (sassanidisch und sarmatisch). Dieser Helm weist verschiedene Anpassungen im Kontext des spätrömischen Reiches auf, insbesondere in dessen östlichsten Gebieten. Der Helmtyp wurde sowohl von Römern als auch von anderen foederierten Völkern, Germanen und Goten, mit nur minimalen Abweichungen bis ins 5. und 6. Jahrhundert verwendet. Varianten dieses Helmes wurden im Norden des heutigen Deutschlands gefunden und auf das 5. Jh. n. Chr. datiert.
Diese Replik wurde speziell für die historische Darstellung entwickelt und ist aus robustem Stahl mit einer Stärke von ca. 2 mm gefertigt. Der Helm verfügt über zwei Wangenklappen aus Stahl, innen mit Leder ausgeschlagen. Der Verschluss ist vom Typ Baldenheim mit Kinnriemen und Schnallen. Zusätzlich besitzt der Helm eine Helmhaube aus Kettengeflecht mit einfachen Ringen. Ein oberer Dorn kann als Befestigung für Pferdehaar oder andere Helmzierde dienen.
Dieser Helm ist dem römischen Modell Leidem ähnlich, unterscheidet sich jedoch durch den oberen Dorn und den Verschlusstyp.
Ein verstellbares, gepolstertes Stofffutter ist fest mit der Kalotte vernietet.
Details:
Erhältlich in zwei Größen (M und L)
| Größe | Kopfumfang | Länge | Breite | Gewicht |
| M | 61 cm | 22 cm | 18 cm | 4,2 kg |
| L | 63 cm | 23 cm | 19,5 cm | 4,35 kg |
Abgebildet ist derselbe Helm bei einem Darsteller der Legio VII Cohors Baetica.

Datenblatt
Spezifische Referenzen
Replik eines römischen Legionshelms der Spätantike, basierend auf einem Fundstück aus Ungarn.
Exakte Replik des spätrömischen Spangenhelms, gefunden in Ägypten.