Intercisa-Helm mit Helmbusch
Replik eines spätrömischen Helms aus dem 4. Jahrhundert nach Christus, gefunden in Ungarn.
Replik eines römischen Legionshelms der Spätantike, basierend auf einem Fundstück aus Ungarn.
Diese originalgetreue Replik eines spätantiken römischen Helms – auch bekannt als Intercisa II – basiert auf einem Fundstück aus dem heutigen Intercisa (heute Dunaújváros, Ungarn). Das Original wurde ohne Wangenklappen und Nackenschutz entdeckt, jedoch konnte der Helm auf Grundlage vergleichbarer Funde aus derselben Fundstätte fachgerecht rekonstruiert werden. Charakteristisch sind die dekorativen Augen- und Sternmotive, wie sie bei Exemplaren dieser Zeit üblich waren. Helme dieses Typs waren zwischen dem späten 3. Jahrhundert n. Chr. und dem Untergang des Weströmischen Reiches weit verbreitet.
Der Helm besteht aus hochwertigem Stahl und überzeugt durch seine ausgezeichnete handwerkliche Verarbeitung. Die matte Oberfläche sowie die ledergefassten Kanten verleihen ihm ein äußerst authentisches Erscheinungsbild. Auch das Helminnere ist vollständig mit Leder ausgekleidet; das Innenfutter ist verstellbar und bietet hohen Tragekomfort. Die ledergepolsterten Wangenklappen und der Nackenschutz sind mittels Lederriemen und authentischer Vernietung sicher mit der Kalotte verbunden – eine absolut realistische Konstruktion nach historischen Vorbildern. Dieser Helm bietet Spielraum für individuelle Gestaltung durch den Reenactor, da angenommen wird, dass Legionäre ihre Helme mit Farbakzenten personalisiert haben könnten.
Einheitsgröße. Ein Lederband zum Verschnüren der Wangenklappen am Kinn ist im Lieferumfang enthalten. Nach wissenschaftlicher Klassifikation wird dieses Modell dem Typ Intercisa I zugeordnet.
Merkmale:
Auf dem Bild: Originalhelm vom Typ Intercisa. Magyar Nemzeti Múzeum, Budapest:

Datenblatt
Replik eines spätrömischen Helms aus dem 4. Jahrhundert nach Christus, gefunden in Ungarn.
Spätantiker Infanteriehelm vom Typ Spangenhelm Burgh Castle.