Sugarloaf-Helm, genannt Yelmo von Zaragoza.
Nachbildung eines Großhelms, der von den aragonischen Rittern ab dem 13. Jahrhundert verwendet wurde. Diese Helmform ist bei der aragonischen Eroberung des Königreichs Mallorca im Jahr 1231 dokumentiert und wurde möglicherweise aus anderen europäischen Königreichen übernommen (David Nicolle, Medieval Warfare Sourcebook, Band I). Die frühzeitige Annahme dieser Helme durch die christlichen Armeen lag daran, dass sie trotz eingeschränkter Sicht und erschwerter Atmung einen guten Kopfschutz boten. Sie gelten als Vorläufer der weiterentwickelten Helme (Celadas), die im Spätmittelalter aufkamen.
Diese Variante hat eine konischere Form als frühere Fass-Helme (Typ Tonel). Es handelt sich um einen geschlossenen Helm ohne Visier, der von Rittern und schwerer Infanterie in den meisten europäischen Heeren getragen wurde. Darunter konnte ein kleinerer Bacinete oder Geheimshelm getragen werden.
Der Sugarloaf-Helm schützt den gesamten Kopf und bietet maximalen Schutz. Er ist mit Nieten verstärkt. Belüftungslöcher verbessern den Luftstrom und den Tragekomfort. Die Sehschlitze sind lang und schmal, was die Schutzwirkung erhöht, aber die Sicht beeinträchtigt, insbesondere da kein bewegliches Visier vorhanden ist.
Gefertigt aus 1 mm dickem weichem Stahl mit hochwertigen Lederriemen. Dieser Helm ist sehr leicht und für historische Nachstellungen gedacht, aber nicht für Aktivitäten, die eine dickere Stahlplatte erfordern.
Ungefähre Maßangaben:
| Größe | Kopfumfang | Länge (vorne-hinten) | Breite (Ohr-zu-Ohr) | Gewicht |
| M | 60 cm | 21.5 cm | 19 cm | 1.8 kg |
| L | 65 cm | 23.5 cm | 21 cm | 1.9 kg |
Versandgewicht: 2,10 kg.
Illustration aus den Grandes Chroniques, Bibliothèque Sainte-Geneviève, Paris.

Datenblatt
Spezifische Referenzen
Auch bekannt als „Houndskull“ oder „Schweinschnauze“. 14.–15. Jahrhundert.
Replik des legendären Fässerhelms der Hispanischen Reconquista, 13.–14. Jahrhundert.