Einhandaxt, 14.–15. Jahrhundert.
Die Axt war ein klassisches Beispiel für ein landwirtschaftliches Werkzeug, das seit der Spätantike zur Waffe wurde, eingeführt auf der Iberischen Halbinsel von den germanischen Völkern im 5. und 6. Jahrhundert. Sie zeichnete sich durch enorme Schlagkraft und große Schneidfähigkeit aus.
Das hier vorgestellte Modell erscheint in verschiedenen mittelalterlichen Illustrationen, die Hinweise auf die im Zeitalter der Reconquista verwendeten Axttypen geben. Diese Variante besitzt einen hinteren Dorn. Die sogenannte Kriegsaxt verbreitete sich besonders ab dem 14. Jahrhundert als Antwort auf die immer weiter verbreiteten weißen Rüstungen. Vor allem die Reiterei benötigte eine kurzstielige Waffe, mit der man wuchtig zuschlagen und Helme sowie Brustpanzer durchbohren konnte.
Gefertigt aus Stahl und Holz, ist diese Axt ein hochwertiges Replikat mit drei Kreuzgravuren auf dem Blatt – ein echtes Sammler- und Reenactment-Stück.
Details:
Gewicht: ca. 1,4 kg
Gesamtlänge: ca. 73 cm
Klingenlänge: ca. 20 cm
Maximale Klingenbreite: ca. 14,5 cm
Versandgewicht: ca. 2 kg

Beleuchtung aus dem Königreich Aragón, 1330–1350, heute in der Bibliothek der Universität Manchester aufbewahrt.
Datenblatt
Einhand-Wurfbeil, das von den Franken im Römischen Reich eingeführt wurde. 4. bis 8. Jahrhundert.
Einhand-Wurfbeil, das von den Franken im Römischen Reich eingeführt wurde. 4. bis 8. Jahrhundert n. Chr.