Fulham Gladius
Nachbildung eines römischen Fulham-Gladius aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.
Römischer Gladius des 1. Jh. n. Chr., Typ Fulham, gefunden im Legionslager Vindonissa.
Der Gladius – die Hauptwaffe der römischen Legionäre vom 3. Jh. v. Chr. bis ins 3. Jh. n. Chr. – wurde im Laufe der Jahrhunderte in vielen Varianten verwendet. Er war in erster Linie als Stichwaffe konzipiert, erwies sich aber auch beim Hieb als äußerst effektiv. Im Verlauf des mittleren bis späten Römischen Reiches wurde dieser kurze, gefürchtete Säbel allmählich von der Spatha verdrängt.
Diese Nachbildung eines Gladius vom Typ Fulham (auch Mainz-Fulham genannt) basiert auf einem archäologischen Fund aus der Themse bei Fulham (London) im Jahr 1883. Mit seinen geraden, parallelen Schneiden (manchmal leicht gebogen) und der langen Spitze gilt der Fulham-Typ als Übergangsform zwischen dem Mainz- und dem späteren Pompeji-Typ. Da jedoch sowohl Mainz- als auch Fulham-Schwerter in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. zeitgleich im Einsatz waren, sehen viele Historiker den Fulham lediglich als Variante des Mainz-Typs.
Diese Replik ist teilweise inspiriert vom Fund aus dem Legionslager Vindonissa in Windisch (heutige Schweiz). Die breite, gerade Klinge mit flachem, rautenförmigem Querschnitt und langer Spitze ist aus flexiblem EN45-Stahl (nicht gehärtet) geschmiedet. Die Schneiden sind stumpf, und die durchgehende Klingenangel endet in einer Messingmutter am Knauf. Der Griff besteht aus Knochen, das Parierstück und der Knauf aus Holz mit einer charakteristischen, doppelschrägen Form. Eine Messingplatte an der Unterseite des Parierstücks schützt vor Kontakt mit dem Mundblech der Scheide.
Der Gladius wird mit einer braunen Holz-Lederscheide samt Messingbeschlägen und Tragringen geliefert.
Details:
Die Maße können leicht von Stück zu Stück variieren.
Versandgewicht: 2,00 kg
Datenblatt
Nachbildung eines römischen Fulham-Gladius aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.
Replik eines römischen Fulham-Gladius aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.
Replik eines römischen Gladius Fulham aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.