Senogiles oder Beinbänder zur Befestigung von Strümpfen an den Beinen
Die Senogiles gehörten zu jenen Kleidungsstücken, die unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt waren – wie genogiles, apretaderas, ligagamba, ligacambas und andere. Im „Don Quijote“ werden sowohl senogiles als auch atapiernas erwähnt, wobei bereits angemerkt wird, dass man sie zu jener Zeit einfach ligas nannte – eine verkürzte Form von ligacambas, einem Begriff italienischen Ursprungs. Auch Francisco López de Gómara nennt sie senogiles in seiner „Historia General de las Indias“.
Sie wurden aus Leinen oder Seide gefertigt und manchmal mit Spitze oder Brokat verziert – besonders bei Adel und Königshaus, wo eine größere Vielfalt und Luxus üblich war.
Selbstverständlich handelt es sich um ein Paar. Der Rotton kann je nach verfügbarer Stoffcharge leicht variieren.
Merkmale:
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