Gepolsterter Schutz für unter den Helm, auch Gambeson-Kapuze genannt.
Robuste und bequeme gepolsterte Kappe zum Tragen unter Helm, Kettenhemd oder Morion. Solche Schutzvorrichtungen sind seit der Antike bekannt und haben sich parallel zur Entwicklung der Helme weiterentwickelt. Ihr Nutzen war offensichtlich: Einerseits hygienisch, da sie waschbar sind, andererseits dämpfen sie Stöße direkt auf den Helm und verhindern, dass die Kraft ungebremst auf den Kopf des Soldaten übertragen wird. Auch als „Gambeson-Kapuze“ bezeichnet, erfüllte sie dieselbe Funktion wie der Gambeson oder die gepanzerte Jacke für den restlichen Körper.
Manchmal war die gepolsterte Kappe der einzige Kopfschutz der ärmeren Bevölkerungsschichten, wie in der unteren Abbildung zu sehen, in der der Fußsoldat rechts nur eine geheime Kappe unter seiner Ausrüstung trägt.
Diese Version der Gambeson-Kapuze bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist aus 100 % Baumwolle mit einer Füllung aus künstlicher Faser gefertigt. Starke Baumwollbänder ermöglichen das Anpassen an den Kopf.
Einheitsgröße, da sie sich individuell an den Kopf des Reenactors anpasst. Die Nähte können bei einzelnen Stücken variieren.
Gewicht: ca. 250 g

Datenblatt
Nachbildung eines mittelalterlichen Helms, der ab dem 11. Jahrhundert unter Fußsoldaten und Armbrustschützen verbreitet war.
Rekonstruktion eines mittelalterlichen Helms, wie er im 14. Jahrhundert von Fußsoldaten und Armbrustschützen getragen wurde.
Weiterentwickelter Kegelhelm zur Nachbildung von Fußsoldaten ab dem 13. Jahrhundert.