Spätantike Schnalle
Set mit Gürtelschnalle und Gürtelabschluss. Enthält Nieten und Unterlegscheiben zur Montage.
Militärgürtel, wie er von römischen Offizieren in der Spätantike getragen wurde.
Der Gürtel war ein zentrales Element der römischen Militärkleidung – nicht nur als Zeichen der Männlichkeit (nur Frauen trugen Kleidung ohne Gürtel), sondern auch, weil er zum Tragen von Schwert und Pugio diente. Dieses Exemplar könnte einem Centurio des 4. Jahrhunderts n. Chr. gehört haben, wie die aufwendige Verzierung und Größe nahelegen. Das Modell basiert auf Funden aus der Ausgrabungsstätte von Oudenburg (Belgien).
Der Gürtel ist mit zehn vernieteten Messingverzierungen in Spindelform und einer auffälligen dreiteiligen Schnalle ausgestattet. Zwei Messingringe sind ebenfalls angebracht, die zum Tragen eines Dolches, einer Spatha oder einer testikelartigen Tasche dienen können.
Merkmale:
Da es sich um handgefertigte Artikel handelt, kann die Farbe von Lederbraun bis Rötlich variieren.
Datenblatt
Set mit Gürtelschnalle und Gürtelabschluss. Enthält Nieten und Unterlegscheiben zur Montage.
Metallabschluss oder Spitze für den Gürtelriemen des spätrömischen Cingulum, 4. und 5. Jahrhundert n. Chr.
Reproduktion einer Spatha germanischen Einflusses, vom späten Römischen Reich bis zur westgotischen Zeit, 4.-7. Jahrhundert n. Chr.