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Der Gladius von Dubravica, ein römisches Schwert mit Scheide, 1. Jahrhundert n. Chr.
Das Original, das als Vorlage für diese Nachbildung diente, wurde in den 1950er Jahren bei Ausbaggerungsarbeiten in der Nähe von Dubravica in Serbien, auf halbem Weg zwischen dem antiken Singidunum (dem heutigen Belgrad) und Viminacium, einem der wichtigsten Legionslager Roms in der Region, aus den Tiefen der Donau geborgen.
Aufgrund anderer Fundstücke in der Nähe war der Besitzer möglicherweise Anivalus (nordafrikanischer Herkunft), ein Soldat der Legio IIII Scythica, einer Einheit, die unter Augustus, Tiberius und Claudius in der Provinz Moesia Inferior stationiert war. Historische Aufzeichnungen verorten die Legio IIII Scythica im Zentrum des Großen Illyrischen Aufstands (6–9 n. Chr.), wo sie an der Seite der Legio V Macedonica im rauen Balkan kämpfte. Diese Einheiten kämpften nicht nur, sondern waren auch für wichtige Ingenieurprojekte verantwortlich, wie den Bau von Straßen und Befestigungsanlagen entlang der Donau. Dieser Kontext bestärkt die Annahme, dass das Dubravica-Schwert einem erfahrenen Veteranen oder Ingenieur gehört haben könnte – jemandem, der sowohl in der Kriegsführung als auch im Infrastrukturausbau tätig war.
Der Knauf mit vier Ringen ist das faszinierendste Merkmal dieses Gladius. Zwar sind Knäufe mit drei Ringen bei Schwertern vom Mainzer Typ nicht ungewöhnlich, doch die Verwendung von vier oberen Ringen scheint einzigartig für dieses Exemplar zu sein.
Experten vermuten, dass dies ein Symbol für Rang oder Einheitsstatus sein könnte; die Verzierung könnte also einen besonderen Status anzeigen, wie etwa Fahnenträger, Offizier, Veteran oder dekorierter Soldat. Andere glauben, es handele sich schlicht um ein modisches Accessoire oder Ornament, wobei die Ringe vielleicht dekorative Lederriemen mit Quasten hielten, die den persönlichen Stil oder die Tradition der Einheit widerspiegelten.
Diese Replik des Dubravica-Gladius besticht durch ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ihre hochwertige Verarbeitung. Dieses Replikat ist das ideale Geschenk für Liebhaber und Sammler des Römischen Reiches und eine elegante Ergänzung für Ihre Sammlung zur Darstellung römischer Geschichte.
Die ca. 55 cm lange, zweischneidige Klinge aus Kohlenstoffstahl ist dem klassischen Mainzer Gladius nachempfunden. Sie hat einen flachen, rautenförmigen Querschnitt und eine lange, spitze, speerartige Form. Ein markanter Mittelgrat verläuft über die gesamte Klingenlänge. Die Schneiden sind nicht geschärft, und die Klinge ist mit durchgehendem Erl im Knauf verschraubt.
Ein weiteres auffälliges Detail ist die Messingplatte an der Unterseite des Parierbügels, die der Klinge zugewandt ist.
Das Gladius wird mit einer wunderschönen, rotledergefütterten Holzscheide mit Messingbeschlägen geliefert. Die beiden oberen Schlaufen sind mit Messingringen versehen, sodass der Träger sein Gladius im Stil des Hochkaiserreichs tragen kann.
Details:
- Klingenmaterial: Kohlenstoffstahl
- Gesamtlänge: ca. 77 cm
- Klingenlänge: ca. 55 cm
- Maximale Klingenbreite: ca. 6,5 cm
- Klingenstärke: ca. 4 mm (Schneide: ca. 0,8 mm)
- Gewicht: ca. 790 g
- Gewicht mit Scheide: ca. 1,5 kg
Datenblatt
Replik eines römischen Gladius vom Typ Mainz, vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr.
Römischer Gladius aus dem Fund von Xanten, ein seltener Subtyp des Pompeii-Schwertes. 3. Jh. n. Chr.
Replik eines römischen Gladius vom Typ Mainz, 1. Jh. v. Chr. – 1. Jh. n. Chr.