Ein Prunkschwert für Offiziere der berittenen Grenadiere der Kaiserlichen Garde.
Die Elitegrenadiere bildeten die berittene Einheit der Kaiserlichen Garde. Ursprünglich als Konsulngarde aufgestellt, dienten sie später dem Kaiser. Ausgewählt aus den größten, stärksten und fähigsten Männern, verfügten die berittenen Grenadiere über eine in jeder Hinsicht überlegene Ausrüstung. Dieser Säbel wurde zwischen 1800 und 1804 ausgegeben.
Während der Säbel der Standard-Reitertruppen bereits durch seine Größe und Verzierung beeindruckte, übertraf der Offizierssäbel alle Erwartungen. Diese Replik teilt diese Auszeichnung.
Die Klinge ist gebogen, einschneidig und aus gehärtetem Stahl geschmiedet. Das vordere Drittel der Klinge trägt die Inschrift „Coulaux Frères“, die Herstellermarke, und die Legende „Garde des Consuls“ auf einer Plakette über römischen Fasces mit Äxten, Fanfarentrompeten und einem Lorbeerkranz. Der Rücken trägt die Inschrift „Sabre des Officiers Grenadiers à Cheval du 1er Consul - Modele I“ (Säbel der berittenen Grenadieroffiziere des 1. Konsuls – Modell I).
Der Griff besteht aus einem Griffstück und einem Parierstück aus gegossenem Messing. Das Griffstück ist aus Holz, hat einen ovalen Querschnitt und ist, wie beim historischen Original, mit Rochenleder umwickelt, das mit feinen Messingdrähten durchzogen ist. Die Basis des Parierstücks zeigt einen Reichsadler mit nach unten gerichtetem Kopf wie ein Hahn. Das vordere Schild des Parierstücks weist ein netzartiges Muster auf, das in zehn Felder unterteilt ist und in dessen Mitte eine brennende Granate prangt. Entlang der Ränder des Gitters befinden sich vier runde, vielblättrige Rosetten. Der Knauf hat eine achteckige Basis, die auf jeder Seite mit Sternen verziert ist.
Die Scheide ist aus Holz gefertigt, mit schwarzem Leder überzogen und vollständig mit kunstvoll vergoldetem Messing und Reliefs im klassischen Stil verziert.
Merkmale der Replik:
Datenblatt
Goldene Schulterstücke mit Fransen an beiden Schultern. In Gold oder Silber erhältlich.