Römischer Helm der imperialen gallischen Typologie G mit zweifarbiger Metall-Kammverzierung. 1. Jahrhundert n. Chr.
Dieser römische Helm ist eine Replik des Fundes aus Mainz-Weisenau, nahe dem Rheinlimes, der namensgebend für eine ganze generische Helmtypologie wurde. Dieses Modell eines römischen Militärhelms ist seitdem zum weltweiten Symbol des römischen Legionärs geworden. Das original aus Eisen und Bronze, das bemerkenswert gut erhalten ist, wird im Museum im Andreasstift in Worms, Deutschland, ausgestellt.
Der Helm dieser Replik besteht vollständig aus Stahl mit Messingapplikationen, die dem Original äußerst genau entsprechen. Wie das Original verfügt er über Halterungen für Längskämme, was ihn besonders vielseitig für die Rekonstruktion von Optiones macht. Der römische Helm wird je nach Quelle als gallischer Helm G oder Weisenau-Helm klassifiziert und ist geeignet für Rekonstruktionen ab der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr.
Neben den typischen Augenbrauen und Schirmen der gallischen Helmfamilie besitzt dieses Modell sehr aufwendig gestaltete Wangenklappen, die mit Messingrosen verziert sind – eine häufige Verzierung bei anderen Helmen derselben Typologie. Der Nackenschutz ist weniger ausgeprägt als beim Worms-Modell und weist eine geringere Neigung auf.
Diese Replik enthält einen zweifarbigen Kamm in Weiß und Schwarz, aus gefärbtem Naturhaar mit Eisenrahmen, der vermutlich den Optiones vorbehalten war, den Unteroffizieren direkt unter den Zenturionen. Ein Messinghalter für die Befestigung des Kamms am Helm ist ebenfalls enthalten.
Details:
Die Spezifikationen können von Stück zu Stück leicht variieren.
Versandgewicht: 2,50 kg
Datenblatt
Römischer Helm des Typs Imperial Gallic G. 1. Jahrhundert n. Chr.