Römische Calcei, gefunden in England, 1.–3. Jahrhundert n. Chr.
Die Calcei, als vollständig geschlossener Schuh, waren bereits seit der römischen Republik im zivilen Bereich bekannt und verwendet. Die Römer passten diesen Schuhtyp bereits in der augusteischen Zeit für den militärischen Gebrauch an, als er noch neben den traditionellen Caligae existierte. Ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. wurden die Calcei immer beliebter, und im 3. Jahrhundert waren sie das vorherrschende Schuhwerk unter Legionären und Hilfstruppen.
Diese Calcei gehören zur allgemeinen Kategorie römischer Schuhe, die in den Mooren des Kastells Vindolanda, in der Nähe des englischen Ortes Bardon Mill am Hadrianswall, ausgegraben wurden. Das Kastell bewachte den Stanegate, das Tor der Mauer, an dem die Straße endete, die vom Fluss Tyne bis zur Mündung des Solway führte.
Ihre Datierung kann vom dritten Drittel des 1. Jahrhunderts bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. reichen. In dieser Typologie gibt es sowohl genagelte als auch glatte Calcei, im Stil von Stiefeln oder eher Schuhen, mit genagelter oder genähter Sohle, für Männer, Frauen und sogar Kinder.
Hergestellt aus pflanzlich gegerbtem Rindsleder wie die Originale, bietet es isolierende und wasserabweisende Eigenschaften. Die Sohle ist sehr widerstandsfähig und langlebig.
Dieses Modell ist sowohl in einer zivilen Version (naturfarben oder dunkelbraun mit glatter Sohle) als auch in einer militärischen Version (naturfarben, hellbraun oder dunkelbraun mit genagelter Sohle aus konischen Nägeln) erhältlich. Farbe und Ausführung beim Kauf auswählen.
Details:
Die naturfarbenen Versionen können mit einer Schicht Bullenfett behandelt werden, um ein dunkleres Aussehen zu erzielen.
Datenblatt