Montefortino-Helm II
Sehr realistische Replik des Montefortino-Helms, Ende 4. Jh. v. Chr. – Anfang 1. Jh. v. Chr.
Hoplitschwert vom Typ Xiphos, 6.–5. Jahrhundert v. Chr.
El Der Xiphos (aus dem Griechischen ξίφος) war eine Schwertart, die die frühen Römer aus den griechischen Kolonien Süditaliens (Magna Graecia) importierten. Nach dieser klassischen Hypothese, die von den meisten Historikern vertreten wird, ist das Campovalano-Schwert eine Waffe mit hoplitischer Inspiration. So übernahmen die Römer es als eine der Klingen, die von ihren ersten Heeren verwendet wurden, bevor sie das Gladius hispaniensis einführten. Moderne Theorien sehen die frühe römische Panzerung jedoch als eigenständiger und weniger stark vom griechischen Einfluss geprägt an, sodass Schwerter wie das Campovalano oder das Alfedena eher mit den zentral-latinen Machairas und anderen typisch italischen Waffen verwandt sind (siehe hierzu die Arbeit von García Jiménez-Graells i Fabregat).
Dies ist eine Replik eines Originals, das auf dem Friedhof von Campovalano in Italien gefunden wurde und auf das 6. oder 5. Jahrhundert v. Chr. datiert ist. Die nicht geschärfte Klinge ist aus Kohlenstoffstahl geschmiedet und verfügt beidseitig über eine typische Mittelrippe. Der Griff besteht aus Knochen und ist mit Stahl überzogen.
Das Schwert wird mit einer Holzscheide geliefert, die mit Leder bezogen ist und Messingverzierungen aufweist, insbesondere die charakteristische Ortblechkappe, welche die Arbeit des archäologischen Originals vereinfacht nachbildet. Die Scheide besitzt zwei Ringe zur Befestigung am Gürtel.
Details:
-Material: Kohlenstoffstahl
-Gesamtlänge: ca. 76,5 cm
-Klingenlänge: ca. 59,5 cm
-Gewicht (ohne Scheide): ca. 1,15 kg
-Scheide aus Holz und Leder mit Messingbeschlägen inklusive
Versandgewicht: 2,20 kg
Datenblatt
Sehr realistische Replik des Montefortino-Helms, Ende 4. Jh. v. Chr. – Anfang 1. Jh. v. Chr.
Mittelalterliche Schienbeinplatte aus Stahlblech, 10.–12. Jahrhundert.