Griechischer Kavallerie-Kopis, 4. Jahrhundert v. Chr.
Der Kopis war eines der griechischen Hoplitenschwerter aus dem späten 6. Jahrhundert v. Chr. und existierte parallel zum Xiphos. Der Kopis wiederum wurde auch von der Kavallerie verwendet.
Er hatte eine einseitig gebogene Schneide, die zunächst konkav, später an der Spitze konvex war. Diese mächtige Waffe hatte ein beachtliches Gewicht und eignete sich gut für kraftvolle Hiebe, war aber auch für Stiche geeignet.
Dies ist die Replik eines Kavallerie-Kopis aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., der in Thrakien gefunden wurde. Beispiele dieser Morphologie finden sich in der Sammlung von Vasil Bozhkov, vermutlich in Bulgarien, Rumänien oder Serbien.
Sein Parierelement hat die wunderschöne Form eines Pferdes. Die Scheide ist beeindruckend, gerade, mit einer vergoldeten Zwinge und einem markant verzierten Rand mit raffiniert gestalteten Kerben, die sich der Form des Kopis-Parierelements anpassen.
Merkmale:
Datenblatt